Mit Musik der feinen Art beging das Akkordeon-Orchester „Oberes Donautal“ Mühlheim sein diesjähriges Jahreskonzert. Vorsitzender Ottmar Zwick konnte in der fast voll besetzten Festhalle neben den zahlreich erschienenen Zuhörern auch einige Ehrengäste, darunter den Bürgermeister Jörg Kaltenbach, begrüßen.

Auf dem Programm standen konzertante Stücke aus verschiedenen Ländern der Erde. Den Auftakt machten die Jüngsten des Vereins, das „Ziehörgele“. Sie spielten „Die Gespenstersuite“, die von Kornelia Zwick extra für das Anfängerorchester komponiert wurde. Darin wird in mehreren Sätzen musikalisch eine Geschichte über das Gespenstern ab Mitternacht im Enzberger Schloss beschrieben. Priska Schilling las zwischen den jeweiligen Sätzen stimmungsvoll vor, was dabei alles passiert. Es war ein Genuss mit anzusehen, wie die Spielerinnen und Spieler mit großer Begeisterung, aber auch mit dem notwendigen Ernst die fünf Sätze dieses Stücks darboten und dabei dem Taktstock ihrer Dirigentin Kornelia Zwick exakt folgten.

Das Jugendorchester begeisterte das Publikum mit den drei Stücken „Ouvertüre grazioso“ von Erich Carl Froloff, „Don’t cry for me Argentina“, bearbeitet von Chris Klingler und „Time for school“, von Adolf Götz. Mit letzterem Stück beteiligte sich das Jugendorchester im Frühjahr bei den Bezirkswertungsspielen und erreichte dabei den zweiten Platz mit der Bestnote „hervorragend“.

Anspruchsvoll begann nach der Pause das Programm des 1. Orchesters. Gleich das erste Stück, Praefugium Nr. 1, aus dem Zyklus „In Nomine J.S. Bach“ von Heinz Ehme, verlangte sowohl von der Dirigentin als auch von den Spielerinnen und Spielern ein hohes Maß an musikalischem Einfühlungsvermögen und technischer Perfektion. Aber auch bei den weiteren Stücken „Karpatenklänge“ von Georg Penz, „Ungarischer Tanz Nr. 3“ von Johannes Brahms, „El condor pasa“ von Daniel A. Robles und Jorge Milchberg sowie „Friends Forever“ von Jacob de Haan konnten die Spielerinnen und Spieler ihr überdurchschnittliches Können unter Beweis stellen.

Durch das Programm führten in souveräner Weise beim Jugendorchester die beiden Ziehörgele-Spielerinnen Ariane Kiehne und Franziska Kammerer und beim Erwachsenenorchester Andrea Kiene.

Mit der Zugabe „La Bamba“, einem Latinbeat bearbeitet von Jürgen Schmieder, beendeten schließlich die Akkordeonisten einen durchweg gelungenen Konzertabend.

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